Ablauf

Der Behandlungsablauf

Die Dauer einer Behandlung beträgt ca. 50 Minuten. In einem ersten Termin wir eine ausführliche Erstanamnese erstellt, in der aktuelle sowie vorhergehende Beschwerden aufgenommen werden. Darauf folgt eine osteopathische Untersuchung in den drei Bereichen Bewegungsapparat, Organe und Craniosacrales System. Durch das Ertasten des Gewebes werden Blockaden und Spannungsmuster versucht zu entdecken. In der folgenden Behandlung wird versucht, durch spezielle, häufig sehr sanfte osteopathische Techniken, diese zu lösen.
Wie oft und in welchem Abstand eine Behandlung notwendig ist, richtet sich nach dem individuellen Befund. Die Behandlungsfrequenz beträgt in der Regel 2-4 Wochen, damit der Körper die Zeit findet, auf die Behandlung zu reagieren und seine Selbstheilungskräfte zu entfalten sowie Haltungs- und Bewegungsmuster zu verändern.

Kosten und deren Übernahme

Die Kosten für eine Behandlungseinheit  betragen 75,–€ und sind am Behandlungstag in bar oder mittels ec-Karte (elektronisch mit PIN-Abfrage) zu begleichen. Grundsätzlich sind diese Kosten vom Patienten selbst zu tragen. Jedoch übernehmen mittlerweile eine Vielzahl von Krankenkassen teilweise oder komplett die Kosten. In jedem Fall ist anzuraten, vor Beginn einer osteopathischen Behandlung bei der Krankenkasse zu klären, ob und in welchem Umfang Kosten erstattet werden.

Gesetzlich Versicherte

Die Osteopathie ist grundsätzlich nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, Jedoch übernehmen immer mehr gesetzliche Krankenkassen ganz oder teilweise die Kosten. In der Regel ist dies begrenzt auf eine definiterte Anzahl an Behandlungen pro Kalenderjahr. Auf der Website www.osteokompass.de finden Sie eine Übersicht über die Erstattungsleistung von vielzähligen Krankenkassen.\r\nAuch wenn die Handhabung sich zwischen den Krankenkassen zuweilen unterschiedet, so werden zur Erstattung folgende Vorgehensweisen empfohlen bzw. von den Kassen verlangt:

  • Die Behandlung muss einmal pro Kalenderjahr von einem Arzt per Privatrezept verordnet werden.
  • Die Behandlung muss qualitätsgesichert durch einen Osteopathen erfolgen, der Mitglied eines der Berufsverbände der Osteopathen ist, oder der eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der Osteopathen berechtigt und dies per Ausbildungsnachweis dokumentieren kann.

Privat Versicherte/ Zusatzversichert

In der Regel übernhemen private Krankenkassen und Krankenzusatzversicherungen  die Behandlungskosten anteilig oder in vollem Umfang. Dies ist abhängig von ihrem individuellen Versicherungsvertrag.

Rechtverordnung

Gemäß der aktuellen  Rechtsprechung unterliegen Physiotherapeuten auch nach erfolgreichem Abschluss der Osteopathie-Ausbildung dem Recht der Heilberufe. Dies besagt, dass nur Ärzte und Heilpraktiker die Heilkunde unabhängig und eigenständig ausüben dürfen. Als Physiotherapeuten und Osteopathen arbeiten wir dementsprechend im Delegationsverfahren was bedeutet, dass unsere Patienten zur Behandlung von Krankheiten eine Verordnung bzw. ein Privatrezept benötigen. Wichtig ist, dass hier als Leistung „Osteopathie” verschrieben ist, da ansonsten eine wahrheitsgemäße Abrechnung nicht erfolgen kann. Nebenbei hilft dies, die Osteopathie als eigenständigen Beruf anzuerkennen.